Dezember 2011
Wir haben neue Holzschnitzel geliefert bekommen. Zum Glück (und mit viel Können) hat es der Transporteur geschafft, seinen Anhänger bis in den hinteren Teil des Auslaufs zu manöverieren. So müssen wir selber nicht mehr viel hin und her "garrettle".
Für den Rest helfen alle mit beim Verteilen...
November 2011
Garpur der "Neue" hat sich unterdessen recht gut integrieren können. Wenn wir Menschen aus dem Versteckten die Pferde beobachten, können wir sehen, dass die Fellpflege mit allen friedlich funktioniert und er auch beim Fressen mittendrin sein darf. Wenn wir jedoch in den Stall treten, wird er von den andern doch weg geschickt. Meistens ist es Rubin, der irgendwie das Gefühl hat, er müsse uns zeigen, dass er seinen höheren Rang gegenüber Garpur hat halten können.
Garpur ist eine Bereicherung, da er einfach ein Jööö-Pferd ist und uns Menschen auf Schritt und Tritt folgt, auch auf der Weide!
Unterdessen haben wir unseren "Track" geöffnet. Er ist noch in den Anfängen, beinhaltet jedoch immerhin rund 300m zusätzlichen Auslauf, den wir stundenweise (hat noch zuviel Gras) unserer Isi-Gang zur Verfügung stellen können.
Oktober 2011
In einer Woche kommt ein neuer Pensionär.
Er heisst Garpur (bedeutet: tüchtiger, tapferer Kerl, Held) und ist ein 17-jähriger Islandwallach. Wir kennen ihn und seine Besitzerin von früher, da wir im selben Stall "wohnten".
Wie auch bei unsem Katali, nagen an Garpur langsam die Jahre und somit die Arthrose.
Je nach dem wo und wie stark die Arthrose schon fortgeschritten ist, kann man (das Pferd) damit leben und umgehen. Mit Verstand, einer anständigen Gruppen-Auslaufhaltung, Pülverli's, Guddys und viel Liebe werden wir das hin kriegen.
Wir hoffen, dass sich Garpur in unserer Mini-Gruppe wohl fühlen wird.
Laut seiner Besitzerin spielt er gerne; Katali und Rubin werden sich freuen!
Übrigens: wer sich für die Bedeutung der Namen interessiert, hier ein Link. Dieser ist umso interessanter, da man hören kann, wie der Name klingen sollte...(das ist ja so eine Sache, das mit dem Isländischen ;-)
September 2011
Um unser Fütterungskonzept noch besser, artgerechter gestalten zu können, haben wir eine externe Beratung einer Person aus dem Fachbereich Tierhaltung von der Landwirtschaftsschule Lindau, in Anspruch genommen.
Unser Problem sind die fetten Wiesen, zu fettes Heu und die genügsamen Ponys welche immer Hunger leiden.
Wir erhielten einige Ratschläge und Tipps, die wir in den letzten Tagen gleich umgesetzt haben. Dabei ist das Füttern aus dem Heunetz. Anderes, benötigt mehr Zeit. Wie zum Beispiel Heuproben bezüglich Fruktan oder ein "Rundlauf" auf der Weide, welcher ein mehrstündiges "Grasknabbern" ermöglichen sollte.
Zudem werden wir anfangs nächsten Jahres mit unserem "Schäfli-Nachbar" zusammen sitzen und eine allfällige Weidenutzung -Gewinnung durch seine kleinen Vierbeiner besprechen.
Die Heunetze hatten wir bereits vor einem Jahr in Gebrauch. Als dann aber ein mit Hufeisen beschlagener Pensionär einzog, mussten wir sie entfernen, da er es gleich in der ersten Woche schaffte, mit dem Hufeisenschenkel im Netz hängen zu bleiben.
Wir hatten grosses Glück, dass nichts passiert ist.
Jetzt haben wir die Netze etwas höher und über der herkömmlichen Strohraufe aufgehängt. So sollte nichts mehr passieren.
Und sie sind sooo praktisch! Die Futteraufnahme aus dem Netz dauert rund dreimal länger.August 2011
Samuray "unser" Pensionär musste leider wegen chronischer Hufrehe eingeschläfert werden. Er durfte bei uns in der kleinen Isi-Gruppe noch ein paar Monate Spass haben, an Tagen, an denen seine Hufe nicht schmerzten. Es geht ihm jetzt sicher besser und er kann wieder über die weite "Prärie" galoppieren. Das war sowieso seine Lieblingsbeschäftigung, und wenn die Isis nur Fressen im Kopf hatten, so verstand er es doch immer wieder, sie zu einem kleinen gemeinsamen Sprint über die Weide zu motivieren...
Wie so viele "verdankt" Samuray diese chronische Hufrehe (http://de.wikipedia.org/wiki/Hufrehe ) einer jahrelangen Vernachlässigung durch Unwissenheit durch Besitzer und Stallbetreiber.
Deshalb ein Aufruf an alle: unterschätzt diese Krankheit nicht! Informiert euch! Scheut nicht die Kosten für den Tierarzt! Und vor allem: HANDELT! Habt den Mut den Stallbetreiber betreffend Futter- und Weidemanagement anzusprechen. Seid nicht zu bequem im Stall mit zu helfen, die Pferde früher von der Weide zu holen. Und wenn gar nichts geht: wechselt den Stall! Denn Ihr selber seid verantwortlich für Eure Pferde, nicht der Bauer oder immer die Andern...